Funk & Soul: Vom Körper zur Seele

Man sagt, dass der Soul die Seele in den Himmel hebt und der Funk sie zurück in den Körper auf die Erde bringt. Sie sind so ansteckend, dass sie wie ein auditiver Wurm wirken, ja, sie bleiben im Kopf hängen.

Der Soul entstand in den Vereinigten Staaten in den 1950er und frühen 1960er Jahren. Er kombinierte Elemente der afroamerikanischen Gospelmusik, des Rhythm and Blues und oft auch des Jazz. Er wurde auch in der ganzen Welt populär und hatte direkten Einfluss auf die Rockmusik und die Musik Afrikas. Während der Funk als ein für seine Zeit wahrhaft rebellisches Genre geboren wurde, entstand er Mitte bis Ende der 1960er Jahre, als afroamerikanische Musiker durch eine Mischung aus Soul, Jazz und R&B eine neue Form von rhythmischer, tanzbarer Musik schufen.

Diese beiden Genres bildeten zwei Zugangswege zur Musik mit afroamerikanischen Wurzeln. Neben großen Stimmen wie Sam Cooke, Ray Charles, Aretha Franklin und James Brown lädt sie auch heute noch jedes Mal zum Tanzen ein.

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